S001F24A43
HW
| Verfügbarkeit: | |
|---|---|
| Menge: | |
1.Übersicht
Der integrierte pyroelektrische Flammensensor S001F24A43 nutzt ein neues umweltfreundliches Lithium
Tantalat (LiTaO₃)-Einkristallmaterial für sein Sensorelement. Es handelt sich um einen 4-poligen digitalen PIR-Flammensensor
das einen digitalen Signalaufbereitungschip (IC) mit dem Sensorelement in einem elektromagnetischen System integriert
Abschirmhülle. Die Sonde kommuniziert bidirektional mit einem externen Controller, um verschiedene zu konfigurieren
Betriebszustände. Das Sensorelement koppelt das erkannte Flammenflackersignal in das digitale Signal ein
Konditionierungs-IC über einen Differenzeingangsschaltkreis mit sehr hoher Impedanz. Der digitale IC-Chip konvertiert
Das Signal wird über einen 14-Bit-ADC in ein digitales Format umgewandelt, was die anschließende Signalverarbeitung und Logik erleichtert
Steuerung. Konfigurationen wie Erkennungsempfindlichkeit (Triggerschwelle), Blindzeit nach Trigger-Reset, Signalimpuls-Zählzeitfenster, Algorithmen und die Auswahl von drei Betriebsmodi können vom externen Controller (µC) über die Single-Wire-Kommunikationsschnittstelle (SERIN) implementiert werden, um interne Register zu konfigurieren. Während der routinemäßigen kontinuierlichen Flammenerkennung muss der µC nicht aktiv bleiben (er kann in den Standby-Modus wechseln, um Strom zu sparen). Erst wenn die digitale Sonde ein Flammenflackersignal erkennt, das die vorkonfigurierten Triggerbedingungen erfüllt, sendet der interne Konditionierungs-IC über die INT/DOCI-Schnittstelle einen Interrupt-Weckbefehl an den µC und fordert den µC auf, nachfolgende Steueraktionen zu aktivieren und auszuführen. Abhängig vom konfigurierten Betriebsmodus kann der µC auch periodisch oder zwangsweise den digitalen Flammensignalwert von der Sonde über den DOCI-Anschluss lesen und dann Folgeaktionen basierend auf seinem programmierten Algorithmus bestimmen. Dank des energieeffizienten Interrupt-Weckmechanismus eignet sich dieses digitale Sensorsystem ideal für Anwendungen mit hohen Energiesparanforderungen, insbesondere batteriebetriebene Szenarien, und ist damit die energieeffizienteste Sensorsteuerungslösung auf dem Markt.
2.Charakteristik
1.Digitale Signalverarbeitung mit bidirektionaler Kommunikation zum Controller;
2.Konfigurierbare Erkennungsauslösebedingungen und Unterstützung für drei verschiedene Betriebsmodi, die die Ausgabe der Ergebnisse der Überwachung offener Flammen und die Ausgabe von ADC-gefilterten Flammensignaldaten ermöglichen;
3. Eingebauter Butterworth-Bandpassfilter zweiter Ordnung für den Infrarotsensor, der Eingangsstörungen von anderen Frequenzen abschirmt;
4. Der Infrarot-Signalaufbereitungsschaltkreis ist vollständig in einer elektromagnetischen Abschirmungsabdeckung gekapselt, wobei nur die Strom- und Digitalschnittstellen-Pins freiliegen, was eine außergewöhnliche Beständigkeit gegen Hochfrequenzstörungen bietet;
5. Der Betriebsmechanismus des Systems ist stark auf Energieeffizienz optimiert und eignet sich daher für batteriebetriebene Geräte.
6.Stromversorgungsspannung und On-Chip-Temperaturerkennung;
7. Funktioniert mit schneller Stabilisierung nach einem Selbsttest beim Einschalten;
8. Verwendet umweltfreundliches LiTaO₃-Sensormaterial und hält sich strikt an die RoHS-Umweltanforderungen, ohne dass Ausnahmen oder eine RoHS-Zertifizierung erforderlich sind.
3.Anwendung
1. Verschiedene Überwachungsgeräte für offene Flammen;
2. Feuermelder;
3. Flammenerkennungsgeräte für das Internet der Dinge;
4. Feuermelder für Häuser, Industrieanlagen und Fabriken.
4. Leistungsparameter
4.1 Maximale Bewertungen
Eine elektrische Überbeanspruchung, die die in der folgenden Tabelle aufgeführten Parameter überschreitet, kann zu dauerhaften Schäden am Gerät führen. Ein Betrieb außerhalb der maximalen Nennbedingungen kann die Zuverlässigkeit des Geräts beeinträchtigen.
Parameter |
Symbol |
Min. |
Max. |
Einheit |
|
Versorgungsspannung |
VDD |
-0.3 |
3.6 |
V |
25℃ |
Pin-Spannung |
Vnto |
-0.3 |
Vdd + 0,3 |
V |
25℃ |
Pin-Strom |
Hinein |
-100 |
100 |
mA |
Einmalig, einzelner Pin |
Lagertemperatur |
TST |
-30 |
70 |
℃ |
< 60 % relative Luftfeuchtigkeit |
Betriebstemperatur |
Toper |
-20 |
55 |
℃ |
4.2 Elektrische Eigenschaften (Typische Testbedingungen: TAMB=+25℃, VDD=+3V)
Parameter |
Symbol |
Min. |
Typisch |
Max. |
Einheit |
Notiz |
Arbeitsbedingungen |
||||||
Betriebsspannung |
VDD |
1.5 |
3 |
3.6 |
V |
|
Arbeitsstrom, Vreg an |
IDD1 |
5 |
6.0 |
µA |
Dieses Produkt ist nicht geeignet |
|
Betriebsstrom, Vreg aus |
IDD |
3 |
3.5 |
µA |
Gilt für dieses Produkt Vdd = 3V, keine Last |
|
Eingabeparameter SERIN |
||||||
Eingangsspannung niedrig |
VIL |
- 0,3 |
0,2Vdd |
V |
||
Hochspannung eingeben |
VIH |
0,8Vdd |
0,3 + Vdd |
V |
Max. V < 3,6 V |
|
Eingangsstrom |
Ii |
-1 |
1 |
µA |
Vss |
|
Digitaluhr mit niedrigem Pegel |
tL |
200 |
0,1/ FCLK |
nS/µS |
Typisch: 1–2 µS |
|
Digitaluhr mit hoher Zeitanzeige |
tH |
200 |
0,1/ FCLK |
nS/µS |
Typisch: 1–2 µS |
|
Zeit zum Schreiben von Datenbits |
tBW |
2/FCLK - tH |
3/FCLK-- tH |
µS |
Typisch: 80–90 µS |
|
Timeout schreiben |
tWA |
16/FCLK |
17/FCLK |
µS |
||
Ausgangspin INT/DOCI-OUT |
||||||
Eingangsspannung niedrig |
VIL |
- 0,3 |
0,2Vdd |
V |
||
Hochspannung eingeben |
VIH |
0,8Vdd |
0,3 + Vdd |
V |
Max. V < 3,6 V |
|
Eingangsstrom |
IDI |
-1 |
1 |
µA |
Vss |
|
Datenlesbare Einrichtungszeit |
TDS |
4/Fclk |
5/Fclk |
µS |
||
Datenbit-Vorbereitungszeit |
TBs |
1 |
µS |
BELASTUNG < 10 pF |
||
Einschwingzeit des erzwungenen Lesens |
TFR |
4/FCLK |
µS |
|||
Klarzeit unterbrechen |
TCL |
4/FCLK |
µS |
|||
Digitaluhr mit niedrigem Pegel |
TL |
200 |
0,1/ FCLK |
nS/µS |
Typisch: 1–2 µS |
|
Digitaluhr mit hoher Zeitanzeige |
TH |
200 |
0,1/ FCLK |
nS/µS |
Typisch: 1–2 µS |
|
Lesezeit der Bitdaten |
Tbit |
24 |
µS |
Typisch: 20–22 µS |
||
Lese-Timeout |
TRA |
4/FCLK |
µS |
|||
DOCI-Pulldown-Dauer |
TDU |
32/FCLK |
µS |
Zur Datenaktualisierung |
||
Geben Sie PIRIN/NPIRIN ein |
||||||
PIRIN/NPIRIN zu Vss Eingangsimpedanz |
30 |
60 |
GΩ |
-60mV |
||
Differenzwert des Eingangswiderstands |
60 |
120 |
GΩ |
-60mV |
||
PIRIN-Eingangsspannungsbereich |
-53 |
+53 |
mV |
|||
Auflösung/Schrittweite |
6 |
6.5 |
7 |
µV/Zählung |
||
ADC-Ausgangsbereich |
511 |
2^14-511 |
Zählt |
|||
ADC-Bias |
7150 |
8130 |
9150 |
Zählt |
||
ADC-Temperaturkoeffizient |
-600 |
600 |
ppm/K |
|||
RMS-Wert des ADC-Eingangsrauschens: F = 0,1 Hz...10 Hz |
39 |
91 |
µVpp |
f = 0,09...7Hz |
||
Messung der Versorgungsspannung |
||||||
ADC-Ausgangsbereich |
2^13 |
2^14-511 |
Zählt |
|||
Spannungsauflösung |
590 |
650 |
720 |
µV/Zählung |
||
ADC-Vorspannung bei 3 V |
12600 |
Zählt |
ca. ±10 % Offset |
|||
Temperaturmessung (Einpunktkalibrierung erforderlich) |
|||||||
Auflösung |
80 |
Zählt/K |
|||||
ADC-Ausgangsbereich |
511 |
2^14-511 |
Zählt |
||||
Bias-Wert bei 298K |
8130 |
Zählt |
ca. ±10 % Offset |
||||
Oszillatoren und Filter |
|||||||
Grenzfrequenz des Tiefpassfilters |
FCLK*1,41/2048/π |
Hz |
2. Ordnung BW |
||||
Grenzfrequenz des Hochpassfilters |
FCLK*P*1,41/32768/π |
Hz |
BW 2. Ordnung P = 1 oder 0,5 |
||||
On-Chip-Oszillatorfrequenz |
Fosci |
60 |
64 |
72 |
kHz |
||
Systemuhr |
FCLK |
Fosci/2 |
kHz |
||||